Zahn- und Kieferanomalien

Schiefe Zähne waren gestern.

Leider ist die Natur nur selten in der Lage, ideale Gebissformen zu verwirklichen. So weist ein großer Teil aller Kinder und Jugendlichen Zahn- und Kieferanomalien in unterschiedlichster Ausprägung auf.

Die Kieferorthopädie unterscheidet zwischen Zahn- und Kieferanomalien: Zahnanomalien betreffen die Zähne in Form, Zahl und Position oder die gesamten Zahnbögen in ihrer Form und Größe. Es gibt zahlreiche Formen der Abweichung vom natürlichen Zustand. Fast immer finden sich verschiedenste Dreh- und Kippstände in Kombination mit Unterschiedlich stark ausgeprägtem Platz-Mangel.

Kieferanomalien betreffen primär die Lage und Größe der beiden Kiefer. Besonders häufig treten abweichende Lagebeziehungen des Ober- zum Unterkiefer auf. Ist beispielsweise der Oberkiefer zu weit vorne, der Unterkiefer zu weit hinten oder zu kurz, entstehen stark erhöhte Überbisse (siehe unten: Röntgenbilder vor bzw. nach der Behandlung).

Diese stören nicht nur die Gesichtsästhetik, sondern auch die Abbeiß- und Kaufunktionen. Teilweise entstehen Beeinträchtigung der Atmung.

Als Folge dieser Anomalien können Fehl- und Überbelastungen entstehen. Wir wissen heute, dass Karies und Parodontitis sowie Erkrankungen des Kiefergelenks in einem stabilen Gebiss mit natürlichen Zahnstellungen deutlich seltener in Erscheinung treten.

Mit Hilfe einer kieferorthopädischen Behandlung kann die Gebissentwicklung zurück auf normale Bahnen geführt werden. Durch die Beseitigung der Abweichungen lassen sich ideale und natürliche Bedingungen für eine dauerhafte Zahngesundheit und ein ansprechendes, ästhetisches Erscheinungsbild erreichen.

Verstärkter Überbiss vor und nach der Behandlung