Sicherungselemente

Modul S - Sicherungselemente

Eine kieferorthopädische Therapie gliedert sich in zwei Abschnitte: Aktive Behandlungsphase und passive Sicherungsphase. Mit dem Erreichen des funktionellen und kosmetischen Optimums wechselt der Status von der (aufwendigen) aktiven zur (einfachen) passiven Phase. In der Regel sind in dieser Zeit nur noch 2 bis 3 Kontrolltermine pro Jahr nötig. Die Notwendigkeit zur Durchführung einer Sicherungsphase ergibt sich aus zwei wichtigen Punkten:


1. Auch bei Jugendlichen läßt sich ein Restwachstum im Schädel und Kieferbereich beobachten. Solange dieses symmetrisch erfolgt, bestehen kaum Gefahren. Allerdings treten besonders im spätpubertären Alter häufig asymmetrische Wachstummuster auf. Diese können zu starken Verschiebungen und Rückfällen führen.

2. Zähne haben eine Art “Erinnerungsvermögen.” Das bedeutet, dass sie auch einige Zeit nach der Zahnkorrektur noch die Tendenz haben, an ihre ursprüngliche Position zurückzukehren.


Um unerwünschte Zahnwanderungen zu vermeiden, müssen während der Sicherungsphase lose Nachtspangen getragen werden. Leider können nachträgliche Stellungsänderungen bei ungünstigen Wachstumsmustern und unzureichenden Tragezeiten nicht völlig ausgeschlossen werden. Besonders die Frontzähne des Unterkiefers besitzen hohe Rückstellkräfte. Um hier einen Rückfall in jedem Fall auszuschließen, empfehlen wir die Montage eines Modul S Sicherungselements.


Das Modul S Sicherungselement ist äußerlich nicht sichtbar. Er wird fest auf der Innenseite der unteren Frontzähne angebracht, ist pflegeleicht und kann viele Jahre im Mund verbleiben (nickelfrei). Da wir die Montage des Sicherungselements sehr gewissenhaft und mit hochwertigsten Materialien durchführen, sind Defekte äußerst selten. Dies bietet uns die Möglichkeit, eine lebenslange Garantiezeit für das Element anzubieten.