Minipins

Modul M - Minipins

Zähne zielgenau in eine vorher festgelegte Position zu bringen, erfordert hohen zeitlichen und technischen Aufwand (lange Behandlungszeit, schwer zu handhabende Zahnspangen).

Eine kurze Geschichte hilft, dies zu veranschaulichen: Ein Ruderer trifft auf einem See einen Kollegen. Beide Boote sind 10 Meter von einander entfernt. Da sich beide unterhalten wollen, werfen sie sich ein Seil zu. Durch das Ziehen am Seil schwimmen die Boote aufeinander zu. Egal wer zieht oder wer von beiden der Stärkere ist, beide Boote legen den gleichen Weg zurück. Anders wäre die Situation, wenn der Ruderer sein Boot an einem Seil zieht, das er zuvor an einem dicken Baum am Ufer befestigt hat. Hier bewegt sich nur das Boot, nicht jedoch der Baum.

Während einer kieferorthopädischen Behandlung treten ganz ähnliche Situationen auf. Allerdings sind hier die “Boot-Boot-Verhältnisse” nur selten erwünscht. Um eine Zahnanomalie optimal behandeln zu können, bedarf es einer “Boot-Baum-Relation.” Hierbei stellen die Zähne das Boot, der Minipin den stabilen Baum dar. Minipins werden im Kieferknochen verankert und erlauben in einer einzigartigen Art und Weise schnelle, gezielte Zahnbewegungen. Nur die falsch stehenden Zähne werden bewegt. Zähne, die korrekt stehen, werden durch die Minipins gesichert. Für Patienten bedeutet dies das Erreichen optimaler Ergebnisse bei minimaler Mitarbeit und kürzester Behandlungszeit.


Die Modul M Technik bietet folgende Vorteile:

  • Minipins bestehen aus Titan und sind daher absolut bioverträglich.
  • Minipins sind winzig. Sie stören weder beim Essen noch beim Sprechen.
  • Das Einsetzen in den Kiefer dauert nur wenige Minuten.
  • Die Pins benötigen keine Einheilzeit und sind sofort belastbar.
  • Minipins vermeiden schwierige Behandlungsgeräte (Außenbogen).
  • Häufig lassen sich mit Hilfe von Mikropins Zahnentfernungen umgehen.
  • Minipins lassen sich einfach, schnell (30 Sek.) und schmerzfrei entnehmen.